TuS 1 will mehr!

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Für den TuS Altenheim heißt es Samstagabend (20:00 Uhr) in der heimischen Herbert-Adam-Halle die Erfolgsserie gegen die HSG Freiburg fortzusetzen, um eine Woche später gut vorbereitet in den Derbykracher beim TuS Schutterwald zu gehen.

 

Der TuS Altenheim erledigte seine letzte Aufgabe mit Bravour und entführte mit einem souveränen 27:19-Auswärtssieg beide Punkte beim Tabellenvierten Hedos Elgersweier und setzte sich damit ganz oben in der Tabelle fest. Ganz anders sieht es beim kommenden Gegner der HSG Freiburg aus. Nach den Abgängen von Hagen Feth (TV Herbolzheim) und Matthias Riedel (TV Willstätt) vor dieser Saison, kommen die Handballer aus dem Breisgau nur schwer in Tritt. HSG-Trainer Francis Kaminsky, der seit dieser Saison für Marcus Sarafin die Geschicke der Südbadenliga-Handballer lenkt,  nicht viel Grund zur Freude. Mit gerade einmal vier Punkten auf dem Konto steht die HSG auf dem elften Tabellenplatz. Vor einem Jahr befanden sich die Gäste aus Freiburg in Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Doch das ist Vergangenheit. Denn auch letzte Woche waren die HSG-Spieler gegen den TV Helmlingen in der eigenen Halle chancenlos und verloren mit 23:35 Toren. Der Altenheimer Co-Trainer Jonas Eble war zur Beobachtung des kommenden Gegners vor Ort und erlebte das Debakel der HSG Freiburg mit eigenen Augen. „Ich glaube nicht, dass die HSG nochmals so schlecht auftreten wird, wie sie das vergangenes Wochenende getan hat. Dementsprechend werden wir mit vollstem Respekt ins Spiel gehen und brauchen uns keine Gedanken über die Verfassung des Gegners machen, sondern müssen unser Konzept verfolgen, weil das das Einzige ist, was wir beeinflussen können“, so Eble im Vorfeld der Partie. Aus personeller Sicht muss TuS-Coach Michael Schilling wie schon vergangene Woche auch im Heimspiel gegen die HSG Freiburg verletzungsbedingt auf Andreas Stoll und Tobias Müller verzichten. Dennoch sollten die TuS-Spieler mit ihrer Einstellung, Spielfreude und kompromisslosen Abwehrarbeit, die sie im letzten Spiel gezeigt haben, auch der HSG Freiburg alles abverlangen und ein erfolgreiches Ergebnis erzielen. Gleichzeitig sieht Schilling die Partie als weiteren Entwicklungsschritt: „Gerade ein Spiel, indem wir uns von der Papierform in der Favoritenrolle befinden, mit einer guten Leistung zu absolvieren, wäre ein Schritt nach vorne, weil uns das bis dato noch nicht so gut gelungen ist.“

Aus diesem Grund gilt es für die Akteure des TuS Altenheim vor allem mit der richtigen Einstellung in diese Partie zu gehen, um vor dem Derbykracher gegen den TuS Schutterwald am darauffolgenden Wochenende nochmals Selbstvertrauen zu tanken.

 

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