Knuth hält und TuS jubelt!

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Ein starker Auftritt der HSG Freiburg in der Herbert-Adam-Halle ließ den TuS Altenheim lange wie der sichere Verlierer aussehen. Erst ab der 48. Spielminute spielte der TuS aufopferungsvoll Handball, zeigte Demut  und behielt in letzter Sekunde mit 35:33 (14:16) die Oberhand über die Handballer aus dem Breisgau. TuS-Trainer Michael Schilling bilanzierte nach dem Spiel: „Der Spielverlauf und Art und Weise, wie die Mannschaft über einen Großteil des Spiels aufgetreten ist, war nicht lobenswert, aber wie wir nach diesem sechs Tore Rückstand zurückgekommen sind, spricht für den Teamgeist.“

In den Auftaktminuten der Partie zeigten sich die Spieler des TuS Altenheim präsenter als die Gäste aus Freiburg. Kompakt in der Abwehr und treffsicher im Angriff, dahinter ein Michael Knuth, der immer wieder seine Klasse unter Beweis stellte und somit führte der TuS nach sechs gespielten Minuten mit 5:1 Toren. Der Spielverlauf entsprach somit auch den Vorstellungen von  TuS-Trainer Michael Schilling. Doch statt mit der Führung im Rücken, weiter am Konzept festzuhalten verfielen die TuS-Akteure in alten Verhaltensmuster. In der Abwehr agierten sie permanent hinter dem HSG-Kreisspieler, die zweite Phase der HSG, die stets versucht den rechten und linken Rückraumspieler in eine gute Wurfposition zu bringen, wurde nicht unterbunden und im Angriff strahlte die Ried-Sieben wenig Torgefahr aus. Somit kam die HSG Freiburg besser ins Spiel, egalisierte den Rückstand beim 9:9 durch ihre gute zweite Phase und das schnelle Passspiel. Bis zur Halbzeitpause legten die Gäste aus Freiburg sogar zwei Tore vor und führten verdientermaßen mit 16:14.

Auch nach der Halbzeitpause war auf Altenheimer Seite wenig zu sehen vom absoluten Siegeswillen. Stattdessen merkte man bei der HSG Freiburg, dass sie nach der Schlappe der vergangenen Woche, unbedingt ein Erfolgserlebnis verbuchen wollen. Die HSG nahm den Schwung aus Halbzeit Eins mit in die zweite Hälfte, zeigte sich zur Vorwoche stark verbessert und führte in der 48.Spielminute bereits komfortabel mit 29:23 Toren. Doch die Restspielzeit war noch ausreichend, um die Wende herbeizuführen war sich auch das Altenheimer Trainerteam Schilling/Eble bewusst bewahrte die Ruhe und glaubte stets an den Sieg und schickte Jonas Link zu diesem Zeitpunkt auf das Spielfeld. Ab diesem Moment war der Rückraum torgefährlicher. Link erzielte in der Folge vier Tore, holte einen Siebenmeter für sein Team heraus und brachte den TuS bis auf ein Tor an die HSG heran (30:31). Das Spiel war spannend und zu diesem Zeitpunkt wieder völlig offen. In der 59. Spielminute traf der TuS und ging erstmals im zweiten Spielabschnitt mit 34:33 in Führung. Doch danach hatte die HSG die Chance per Siebenmeter den Ausgleich herzustellen. Michael Knuth wurde für diesen Siebenmeter von der Bank ins Tor beordert und entschärfte den Ball von HSG-Schützen David Fleig. „Wir waren gut vorbereitet, auch was die Wurfbilder betrifft und ich war mir sehr sicher, dass Michael diesen Siebenmeter mit seiner Klasse hält“, so TuS-Co Trainer Jonas Eble mit einem schelmischen Grinsen, der auch noch ein Lob für Jonas Link übrig hatte: „Es freut mich für ihn, dass er heute so eine gute Leistung abgerufen hat. Jonas hat richtig Qualität und deswegen war es völlig normal, dass wir ihm vollstes Vertrauen entgegenbringen!“ Die letzten 20 Sekunden blieb Altenheim im Ballbesitz und erzielte kurz vor Abpfiff noch den Treffer zum 35:33 Endstand.

TuS Altenheim: Knuth, Silberer, Zölle; P. Sutter (11/4), Batt (2), Maier (1), Link (4), Monschein (1), Echle (1), Emrich (6), Grothmann (5/1), Schöttler (3), Valha (1), Strosack.

HSG Freiburg: Hohnloser, Reichenbach; Fleig (11/4), Muy (8), Franz (7), Preisl (3), Leupolz (3), Ehret (1), Brodbeck, Röske, Hubrich.

Spielfilm: 4:1 (6.), 6:3 (10.), 8:7 (17.), 13:13 (23.), 13:16 (28.), 14:16 (30.) – 18:21 (35.), 23:26 (45.), 23:29 (48.), 28:30 (52.), 31:32 (55.), 32:32 (56.), 33:33 (59.), 34:33 (60.).

 

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