TuS 1: Das Beste kommt zum Schluss!

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Spielbericht

Der TuS Altenheim überzeugte erstmals in dieser Saison in der eigenen Halle und sicherte sich mit 33:31 (15:14) den Derbysieg gegen einen stark aufspielenden HGW Hofweier.

Schnell waren die Protagonisten des Spiels ausgemacht: Michael Knuth auf Altenheimer Seite und Patrick Herrmann auf Hofweierer Seite. Während Herrmann über 60. Minuten auf der einen Seite seine Klasse zeigte, musste Michael Knuth, nach einem Zusammenprall im Torraum mit HGW-Spieler Manuel Cybulski, auf der anderen nach 22. Minuten mit Verdacht auf eine schwerwiegende Knieverletzung, das Feld verlassen. Dieser Ausfall wurde mit einem überragenden Gunther Zölle, der über die gesamten 38. Spielminuten von Knuth lautstark angefeuert wurde, kompensiert. Der Altenheimer Co-Trainer Jonas Eble konnte sich nach dem Spiel nicht so richtig freuen: „Ich hoffe, dass die Diagnose der Verletzung bei Michael nicht allzu schlimm ausfällt. Solche Tatsachen rücken ein Ergebnis, über das ich mich sehr freue, dann doch in den Hintergrund.“

Ein Bild das am Samstagabend obligatorisch war für das Spiel des TuS Altenheim. Emotionen und Einsatzbereitschaft prägten die Spielweise des TuS-Kollektivs von der ersten Minute an. In der 16. Spielminute konnten sich die Schützlinge von TuS-Trainer Michael Schilling auf 8:6 absetzen. Jedoch auch die Gäste aus Hofweier blieben den Zuschauern nichts schuldig. Mit einer offensiven Abwehrvariante gegen Peter Sutter, wollte der HGW den Spielaufbau der Hausherren stören und im Angriff wurden geduldig Torchancen herausgespielt, so dass die Partie beim Stande von 11:11 wieder völlig ausgeglichen war. Angeführt von Mario Batt, der aufgrund einer ärztlichen Fehldiagnose nun doch zum Ball greifen durfte, konnte der TuS erneut zwei Tore in Führung gehen. Allerdings kämpften sich die Gäste nach zwei Glanztaten von HGW-Torwart Patrick Herrmann und  zwei blitzsauberen Rückraumwürfen von Manuel Cybulski bis zur Halbzeitpause auf 15:14 wieder heran.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der HGW Hofweier den besseren Start. Zuerst der Ausgleich per Siebenmeter, danach zwei Treffer des starken Rückraums bedeutete die Führung von 17:15 für den HGW. Doch die TuS-Akteure, zeigten diesmal nicht die Resignation der letzen Heimspiele, sondern kämpften aufopferungsvoll. Zwei Treffer von Rechtsaußen Oliver Valha, der Andreas Stoll (Urlaub) bravourös ersetzte, sowie einem wichtigen Tor in dieser Phase von Ben Schöttler egalisierten das Ergebnis (17:17). Ab diesem Zeitpunkt hatte nur noch der TuS die Nase vorn. Die Führung wurde durch bedingungslosen Einsatz in der Abwehr binnen weniger Minuten auf 21:18 ausgebaut und stetig gehalten. Auch eine Auszeit von HGW-Trainer Frank Erhardt erzielte in der 43. Minute nicht die gewünscht Wirkung. Als Kreisspieler Tobias Müller aus dem Rückraum das 29:26 erzielte war der Heimsieg fast schon in trockenen Tüchern. Angetrieben von einem starken Gunther Zölle zwischen den Pfosten und einem abgezockten noch A-Jugendspieler Peter Strosack, der alle drei Treffer in den letzten 10 Spielminuten erzielte, machten die Hausherren den Derbysieg perfekt.

Am Ende hieß es nach einem Lokalderby mit allen Raffinessen 33:31 für den TuS Altenheim. TuS-Trainer Michael Schilling freute sich über die zwei Punkte, und vor allem über das Auftreten seiner Spieler: „Ich habe von jedem 100 Prozent Einsatz gefordert und der war heute absolut da. Dann können wir auch Heimspiele in dieser Art und Weise gewinnen.“ Die TuS-Fans mussten bis zum letzten Heimspiel des Jahres warten, um einen souveränen Auftritt ihrer Mannschaft in der eigenen Halle feiern zu können.

 

TuS Altenheim: Knuth (1.-22.), Zölle (23.-60.); P. Sutter (4/2), Müller (5), Grothmann (2), Batt (8), Schöttler (2), Emrich (2), Echle (3), Valha (4), Strosack (3), Maier, Monschein.

 

HGW Hofweier: Herrmann, T. Ruf; Vollmer (4/1), Michel (4), S. Schulz (6), Cybulski (10), M. Schulz (2), See (4/3), P. Ruf (1), Einloth, Aschenbrenner, Spraul, Bau.

 

Spielfilm: 5:3 (9.), 7:6 (15.), 11:9 (20.), 15:14 (30.) - 15:16 (33.), 20:18 (40.), 28:24 (50.), 30:28 (55.), 33:31 (60).

 

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