Dritte dreht Spiel in der Schlussminute

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TuS Altenheim 3 – TuS Nonnenweier      29:28 (14:16)

 

Eine schwere Aufgabe erwartete den TuS gleich nach der Fastnachtspause. Der TuS Nonnenweier steht in der Tabelle auf Platz vier und somit einen Platz vor dem Gastgeber. Das Hinspiel gewann man allerdings knapp mit 27:26, für das sich die Gäste noch revanchieren wollten. Die Vorzeichen konnten für die Hausherren nicht schlechter stehen. Viele Spieler fehlten verletzungsbedingt oder gingen angeschlagen ins Spiel und Trainer Matthias Schreiter konnte somit nur auf einen dezimierten Kader zurück greifen.

Der Start war allerdings vielversprechend. Von Anfang an war es ein sehr körperbetontes Spiel und Altenheim hatte die besseren Argumente. Schnell führte der TuS mit 2 Toren und konnte dies beim 7:4 (11.) auf 3 Tore ausbauen. Doch dann mussten die angeschlagenen Thorsten Wurth und Matthias Strosack ausgewechselt werden. Man merkte sofort, dass viele Spieler auf ungewohnten Positionen spielten und Nonnenweier wusste das zu nutzen. Sie kamen schnell zum 8:8 (16.) Ausgleich und waren jetzt die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste konnten einfache Tore erzielen, während der TuS sich die Treffer hart erarbeiten musste. Die logische Schlussfolgerung war der 14:16 Halbzeitrückstand. Auch nach der Pause gab Nonnenweier weiterhin den Ton an und konnte die Führung sofort auf 4 Tore ausbauen. In der Folgezeit konnten die Gäste den TuS auf Abstand halten und sie schienen ihren Vorsprung clever zu verwalten. Beim Stande von 20:25 (50.) schien die Partie entschieden. Doch wer die Altenheimer kennt, weiß dass sie so schnell nicht aufgeben. Man mobilisierte nochmal alle Kräfte und kam tatsächlich Tor für Tor wieder heran. Vor allem die 3 Rückraumschützen Frank Bräger, sowie Jannik und Thorsten Wurth, der sich wieder etwas erholt hatte, trafen jetzt wieder nach Belieben. In der 58. Minute zeigte die Anzeigetafel wieder ein ausgeglichenes Ergebnis an (27:27). Die Moral der Gäste schien dahin und sie suchten ihren Schuldigen bei den Schiedsrichtern, da sie jetzt auch noch in Unterzahl gerieten. Nach lautstarken Protesten wurde der Trainer Christian Hall des Feldes verwiesen. Die Hausherren ließen sich nicht beirren und stellten den Spielverlauf mit 2 schönen Toren auf den Kopf. Nonnenweier versuchte zwar nochmal mit einer offenen Manndeckung den TuS zu Fehlern zu zwingen, aber mehr als der 29:28 Anschlusstreffer gelang nicht mehr.

Die Freude bei den „Aldnern“ war nach dem Spiel groß, da man während des Spieles sicherlich nicht mehr mit einem Sieg rechnen konnte. In 2 Wochen steht nun das letzte Heimspiel gegen die Landesligareserve aus Kehl an. Hier hat man noch eine Rechnung offen, da man im Hinspiel völlig überraschend verlor.

 

TuS: Jäger (1.-30.), Parden (31.-60.), T. Wurth 10/2, Bräger 6/1, J. Wurth 4, S. Göpper 4, T. Betzler 3, M. Strosack 1, R. Strosack 1, Schillinger, Larranaga, Halter

 

(nh)