Dritte gibt die rote Laterne ab

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TuS Altenheim 3 – GSV Mietersheim    35:25 (13:10)

Die Leistungskurve des TuS zeigt weiterhin nach oben. Im Kellerduell der Kreisklasse A behielt die Dritte gegenüber der Mannschaft aus Mietersheim mit 35:25 (13:10) deutlich die Oberhand. Durch den Sieg konnte man Kehl und die Gäste in der Tabelle überholen.

Zu Anfang konnte Mietersheim noch einigermaßen mithalten. Beim Stande von 6:8 (19.) führten sie sogar mit 2 Toren. Es sollte die letzte Führung für die Gäste sein. Die Anfangsphase war von beiden Mannschaften hauptsächlich durch technische Fehler, aber auch durch starke Abwehrreihen geprägt. Doch nach dieser besagten Führung für Mietersheim, drehten die Hausherren auf. Die „Black Beauties“ fanden jetzt immer wieder den Weg durch die Defensive und Stefan Jäger nagelte sein Tor zu. So egalisierte der TuS den Rückstand schnell und ging in der 22. Minute mit 9:8 wieder in Führung. Diese bauten sie auch bis zu Halbzeit auf 13:10 aus. Noch sah es aus als könnte die Gästemannschaft mithalten, doch die Dritte sollte in Halbzeit zwei schnell die Weichen auf Sieg stellen.

Hellwach kam man aus der Kabine. Tor für Tor wurde der Vorsprung immer größer. Vor allem Thorsten Wurth und der zurück gekehrte Sebastian Ritter erzielten jetzt einfache Tore. In der 49. Minute kassierte dann der Rückraumschütze Akram nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte, wodurch sich Gästetrainer Donle genötigt sah, die Schiedsrichter zu beleidigen. Er erhielt ebenfalls eine Disqualifikation inklusive Bericht. Mietersheim hatte nun nichts mehr entgegen zu setzen, aber auch die Hausherren schalteten jetzt einen Gang zurück und wechselten munter durch, wodurch jeder seine Einsatzzeit bekam. Mit der Schlusssirene und dem Endstand von 35:25 auf der Anzeigetafel wurden die Gäste dann erlöst.

Diese weitere Leistungssteigerung war dringend nötig. Doch um nächstes Wochenende beim unbesiegten Tabellenführer Oppenau zu bestehen, müssen auch die kleinsten Fehler noch abgestellt werden. Das der Spitzenreiter Respekt vor dem TuS hat zeigt allerdings die Tatsache, dass Oppenau-Trainer Roll das Spiel am Sonntag beobachtete.

 

TuS: Jäger, T. Wurth 8/4, Ritter 6, S. Göpper 3, Betzler 3, Schillinger 3, Luick 3, A. Strosack 2, Dürr 2, Hügel 2/1, R. Strosack 1, Ruf 1, Anders 1, Larranago