Junglöwen im Stile einer Spitzenmannschaft!

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Peter Strosack fiel krankheitsbedingt aus / Felix Gässler mit starker Leistung


Die Zuschauerkulisse beim Anpfiff war beeindruckend, das was der Tabellenführer SG Kronau/Östringen nach dem Anpfiff ablieferte war beeindruckend, nur der Tabellenzweite, die SG Ottenheim/Altenheim, enttäuschte bei diesem Spitzenspiel und verlor die Partie verdientermaßen mit 24:37 (11:16) Toren.

Höchste Anerkennung fand auch der Trainer der SG Ottenheim/Altenheim Jonas Eble für die Leistung der Nordbadener: „Herzlichen Glückwunsch zur Baden-Württembergischen Meisterschaft. Wir waren in allen Belangen unterlegen. So etwas gibt es, dass muss man hinnehmen und  anerkennen!“

Diese waren stets präsent und zeigten gleich zu Beginn der Partie, dass sie die Tabellenführung verteidigen wollen. Nach wenigen Spielminuten fand sich die SG O/A bereits mit 4 Toren im Hintertreffen. Die körperliche Überlegenheit der Junglöwen, die kompakte 3:2:1-Abwehr stellte die Eble-Schützlinge vor große Probleme. Hinter dieser „Abwehrwand“ agierte mit Jonas Maier ein weiterer herausragender Akteur zwischen den Pfosten. Gleich zweimal scheiterte die SG Ottenheim/Altenheim bei einem Siebenmeter, so dass die Gäste ihre Führung ausbauen konnten. Beim Stande von 12:10 kämpfte sich die Heimmannschaft auf zwei Tore heran. Doch danach trieb der Fehlerteufel wieder sein Unwesen, was von den Kröstis eiskalt bestraft wurde. Statt auf Tuchfühlung zu bleiben, schraubten die Junglöwen, die Führung zur Halbzeitpause auf 16:11 Toren nach oben. „Uns hat die nötige körperliche Frische gegenüber Kronau gefehlt“, kritisierte SG-Trainer Eble.

Nach der Halbzeitpause zeichnete sich das Geschehen von der ersten Halbzeit erneut ab. Die SG Kronau/Östringen fand besser ins Spiel, kontrollierte die SG O/A-Spieler in der Abwehr nach Belieben und kam immer wieder über das erfolgreiche Gegenstoßspiel zum Erfolg. Binnen weniger Minuten entschieden die Gäste das Spiel bei einer Führung von 22:14 für sich. Die SG Ottenheim/Altenheim fand über die gesamten 50 Minuten kein Mittel gegen die starken Rückraumschützen der Junglöwen, die kaum Fehlwürfe zu verzeichnen hatten. Sowohl Freund, als auch Rauer im Tor der SG O/A hatten den Würfen der Nordbadener wenige entgegenzusetzen. Bei der SG fehlt auch einfach die nötige Frische, die sie gebraucht hätte, um zumindest über weite Strecken mitzuhalten. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Fastnachtstage „Gift“ für den Leistungssport sind. Ob der erkrankte Peter Strosack am Ergebnis hätte etwas ändern können, verlor SG-Trainer Eble kein Wort: „Er ist krank, Spekulationen brauchen wir nicht anstellen, denn den Konjunktiv gibt es im Sport nicht.“ Außerdem habe ich auch einige positive Momente gesehen: „Ich habe bei Adrian und Yannick eine deutliche Leistungssteigerung gesehen, was ich sehr positiv beurteile, einen starken Felix Gässler und eine unglücklich agierenden Marco Fels im Angriff. Summa summarum sind wir eben körperlich und leistungsmäßig nicht die SG Kronau/Östringen, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist“, so das Fazit von Jonas Eble nach dem Spiel.

SG Ottenheim/Altenheim: Freund (1.-25 und 44.- 50.); Rauer (26.-43.);

Gässler (9), Fritsch (5/2), Metier (5), Fels (2), M. Maier (2), Weidtmann (1), Faißt, Hierlinger, F. Maier, Beiser, Heim, Körner.

 

SG Kronau/Östringen: Maier (1.- 40.), Bitz (41.-50);

Hermann (12/4), Engels (9), Roy (4), Prestel (3), Bornemann (3), Bader (3), Vollmer (2), Sauer (1/1), Schlupp.

 

Spielfilm: 0:2, 1:4, 2:6, 4:8, 7:11, 10:12, 10:16, 11:16 – 11:18, 14:22, 20:28, 21:31, 24:37.

 

 

Peter Strosack fehlte der SG am Samstag krankheitsbedingt