SG Ottenheim/ Altenheim - HG Oftersheim/ Schwetzingen    28:24 (16:11)
Die A-Jugend Bundesligamannschaft der SG Ottenheim/ Altenheim erkämpft sich gegen Tabellenachbarn HG Oftersheim/ Schwetzingen einen wichtigen Heimsieg. Nach einer hitzigen Partie gewann man mit 28:24 (16:11).
Gleich zu Beginn der Partie war klar, dass beide Mannschaften den Sieg wollten. Jedes Tor wurde hart erarbeitet. Bis zum 7:7 (14.) konnte sich keiner absetzen. Doch dann gingen der SG die Ideen im Angriff aus und die Gäste konnten mit einem Zwischensprint auf 7:10 davon ziehen. Peter Strosack bekam hier schon seine zweite Zeitstrafe. Trainer Rudi Fritsch reagierte und brachte mit Jonas Link und Felix Weis zwei neue Rückraumspieler. Dies sollte Wirkung zeigen. Die Abwehr stand wesentlich besser und die Offensive fand immer einen Weg durch die bewegliche Gästedefensive. Angetrieben von Jonas Link und Marius Heitz spielten sich die Gastgeber in einen Rausch und legten eine 7:0 Serie (14:10, 27.) hin. Mit einem 16:11 ging man in die Halbzeit.
Die Pause unterbrach den Lauf der Hausherren, denn Oftersheim/ Schwetzingen kam besser aus der Kabine, spielte nochmal deutlich aggressiver und verkürzte auf 16:13. Doch nach einer kurzer Eingewöhnungsphase und einem Wechsel im Tor, bei dem Sascha Rauer gleich den fälligen Siebenmeter hielt, fing sich die SG wieder. Die Partie wurde nun zunehmend hitziger. Vor allem die Gäste griffen jetzt beherzt zu und handelten sich einige Zeitstrafen ein. Die Fritsch-Jungs ließen sich aber nicht hinreißen und bewahrten Ruhe. Beim 22:15 (48.) durch Peter Strosack, der in der zweiten Hälfte stark aufspielte, war die Partie so gut wie entschieden. Die SG verwaltete ihren Vorsprung jetzt geschickt. Auch wenn die Gäste angetrieben durch ihren besten Spieler Marius Steinhauser nochmal auf 25:23 (57.) verkürzten, war der SG der nächste Heimsieg nicht zu nehmen. „Der Grundstein für den Sieg war heute die Torhüterleistungen, vor allem von Sascha Rauer. Sowohl Abwehr, als auch Angriff waren heute sehr stark und behielten in den entscheidenden Situationen einen kühlen Kopf“, sagte ein erleichterter Rudi Fritsch nach der spannenden Partie.
SG: Freund (1.-35.), Rauer (36.-60.), Weis 1, Berchtenbreiter 6, Fritsch 6/2, Gäßler 1, Bing, Heitz 3, Strosack 5, Weidtmann, Link 6, Meier, Metier
HG: Schneider (1.-60.), Heckmann, Nykiel, Siegel, Kaiser, Mutschelkraus, Beck 1, Fink, Vobis 4, Hecker 2, Klein 1, Doll 3, Steinhauser 12/4, Junker 1