Die C-Jugend der SG Ottenheim/Altenheim erreichte beim hochkarätig besetzten Draht-Mayr-Cup in Wiesloch das Halbfinale. Nach einer sensationellen Leistung trennten sich die SG O/A und die SG Spandau Füchse Berlin mit einem leistunggerechten Unentschieden.
Im folgenden Siebenmeterwerfen hatten die SG O/A-Akteure das Glück nicht auf ihrer Seite und Berlin machte den Finaleinzug perfekt, während die Schützlinge von SG-Trainer Jonas Eble das Spiel um den dritten Platz ebenfalls erst im Siebenmeterwerfen verloren. Denn auch diese Partie endete nach den offiziellen 25 Spielminuten mit einem Unentschieden.
Obwohl die SG Ottenheim/Altenheim ab dem Halbfinale kein Spiel mehr verloren hatte, blieb auf Grund zwei verlorener Siebenmeterwerfen lediglich der vierte Platz in der Endabrechnung. Hinzu kam, dass SG-Torwart Kevin John zum besten Torwart des Turniers gewählt wurde.
SG-Trainer Eble zeigte sich mit dem Auftreten seiner Akteure zufrieden: "Ich habe meinen Spielern vor dem Spiel gesagt, das einzige Problem das Berlin nun als Gruppenerster hat, dass sie auf einen richtig starken und schwer zu spielenden Gegner treffen." Die SG O/A zog in der zweiten Gruppe als Gruppenzweiter hinter dem TV Hüttenberg in das Halbfinale ein und war somit statistisch gesehen der leichter zu spielende Gegner für die "Füchse".
Das Selbstvertrauen des Trainers der SG Ottenheim/Altenheim sollte sich auf dessen Spieler übertragen.
"Genau das haben meine Jungs dann idealerweise gezeigt- richtig Qualität", so Eble weiter. Johannes Dinger überraschte viele Zuschauer in Abwehr und Angriff mit einem super Auftritt und Jannik Weber und Noel Lefevre spielten im Rückraum mit wenig Fehlern und einer konstanten Leistung. Beim SG-Trainer Jonas Eble sorgte die Leistung von seinem Kreisspieler für wenig Verwunderung: "Ich hatte vollstes Vertrauen in ihn und habe Johannes solch ein Spiel absolut zugetraut. Der Junge trainiert sehr diszipliniert und immer am Limit. Da war es nur die logische Konsequenz, dass er irgendwann so eine Leistung auch mal auf die Platte bringt. Ich habe mich sehr für ihn gefreut!"
Alles in allem spielte die SG Ottenheim/Altenheim vergangenen Samstag im Konzert vieler guter Teams mit und darf mit ihrem Abschneiden zu Recht stolz auf die gezeigten Leistungen sein.
"Für mich hat sich die Mannschaft sensationell präsentiert. Das sind Gegner und Spiele, die uns alles abverlangen und jeden Spieler weiterbringen. Wir wissen jetzt, dass wir leistungsmäßig mit etlichen Mannschaften bundesweit mithalten können. Ich bin stolz auf jeden meiner Spieler, wie er sich bei diesem Turnier ins Team eingebracht hat. Es gibt keinen hervorzuheben. Sehr erfreulich war auch die Erkenntnis, in welch guter konditionellen Verfassung sich meine Jungs befinden und wie wir in der Lage sind die "3:2:1-Abwehr" gegen Gegner auf Augenhöhe zu spielen. Aber jetzt gilt es weiterzuarbeiten, um die Spieler auf das nächste Handball-Level zu hieven", zog ein hocherfreuter Jonas Eble nach dem Turnier Bilanz und fügte hinzu: "Jeder meiner Spieler hat bis zum Turnierende Vollgas gegeben unabhängig vom Ergebnis und dementsprechend hat jeder Außergewöhnliches geleistet und darauf bin ich stolz."
Die Füchse aus Berlin sicherten sich im Finale gegen den TV Hüttenberg den Turniersieg, bei einem Jugendturnier das bestens organisiert war.